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Worum es geht

Was passiert, wenn Erwachsene in ihrer Welt verharren? Wenn Toleranz höchstens gepredigt, aber nicht vorgelebt wird? Und was passiert, wenn Jugendliche in ihrem Kosmos von schwarz und weiß bestärkt werden? Wenn der Blick in die Welt eigentlich dem Blick in den Spiegel gleicht? Eine Flucht in Lügen, Fantasie und Scheinbeziehungen steht vor dem Verstummen des eigenen Gefühls.

In diesem Stück Erzähltheater wird ein kurzer Abschnitt der gemeinsamen Schulzeit in Rückblenden noch einmal erinnert.  Wie war das damals? Es geht um Verschweigen, Schuld, Scham. In der letzten Klasse einer katholischen Schule lebt jede*r in seiner Welt. Statt Hilfe zum Reifen und zur Entwicklung zu bekommen, werden die Jugendlichen schon früh gedemütigt. Sie spinnen sich ein in ihre eigene Welt und verstricken sich dabei in ein Gespinst von Vermutungen und Feindbildern. Untereinander gibt es wenig Offenheit und Vertrauen. Als ein Mitschüler verschwindet, wird ein verhängnisvoller Plan geschmiedet.

Ein paar Jahre später beim Klassentreffen, versuchen sie sich zu erinnern, was damals gewesen ist. Gibt es eine gemeinsame Erinnerung? Was bleibt und überdauert eine Zeit, in der der eigene Weg sich von den anderen weit entfernt hat? Ist vorbei- vorbei?

Als Inspiration dienten der Film ‚Breakfast Club‘ aus dem Jahr 1985 und eine Kurzgeschichte von Diana Feuerbach ‚Schule Aus‘ (2007).  In beiden Vorlagen geht es um die Nicht-Wahrnehmung der Erwachsenen, der Eltern und Lehrer ihren Kindern, den Schülerinnen und Schülern gegenüber, die ihnen anvertraut sind.

Es spielt der Teens- Club

 

Kategorie: aktuelle Projekte
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